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Christopher Robin

Spielzeiten

Nächste Vorstellung in 18 stunden 29 minuten

Montag, 20. August
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Dienstag, 21. August
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Mittwoch, 22. August
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Donnerstag, 23. August
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Details

  • Veröffentlicht am 2018/08/16
  • Regie
  • Filmgenre
  • Laufzeit 01h44
  • Beschreibung

Nostalgisch-verspieltes Drama um den erwachsenen und gestressten Christopher Robin, der von Kindheitsgefährte Puuh wieder Freude lernen muss. Kurz nach Goodbye Christopher Robin, der das Porträt des Schöpfers von Pu der Bär A. A. Milne zeichnete, landet nun ein weiterer Film mit Pus menschlichen Freund Christopher Robin in den Kinos und konzentriert sich im Gegensatz zum erstgenannten Film tatsächlich auf Milnes' von seinem Sohn inspirierte Figur - als Erwachsener. Als Erwachsener, der schwer an der Verantwortung für seine Familie und seine Mitarbeiter in einer schlecht laufenden Firma trägt. Er hat dem Hundertmorgenwald und seinen dort lebenden Spielkameraden längst den Rücken gekehrt, seine kindliche Freude verloren und fast vergessen, was im Leben wirklich zählt. In bester Disneymanier wird der Titelheld - gespielt von Ewan McGregor geläutert, findet zu Frau und Kind zurück und die Freude wieder, die er als Kind verspürte, als er mit dem Honigliebenden tollpatschigen Teddybär Pu, dem hüpfenden Tiger Tigger, dem pessimistischen Esel I-Aah und Ferkel spielte. Eben jene, CGI-animiert als Plüschtier und reales wie Paddington, Peter Hase oder Stuart Little, und ihre aus der Vorlage bekannten kindlichen Weisheiten, bringen ihn wieder auf den richtigen Weg. Weder ein Biopic noch eine Adaption von Milnes Werk ist dieses nostalgisch angehauchte Drama, sondern ein von Milnes Figuren inspirierter Film, der mit Marc Forster einen passenden Regisseur gefunden hat, hat er doch bereits Kinderbuchautor J. M. Barrie und seiner bekanntesten Figur Peter Pan mit dem Oscar-prämierten Wenn Träume fliegen lernen ein filmisches Denkmal geschaffen. Den Bezug zum Originalstoff setzt er im Einstieg seines auch an ein sehr junges Publikum gerichteten Filmes her, in der der junge Christopher Robin und Winnie Puuh, wie der Teddy seit den ersten Disney-Kurzfilmen heißt, in illustrierten und realen Sequenzen, die in Kapitel eingeteilt sind, Abenteuer erleben und Christopher Robin im Schnelldurchlauf erwachsen wird, wie sein reales Vorbild aufs Internat muss. Relativ lang wird Christopher Robins Lebenskrise geschildert nach dem von mehreren renommierten Autoren bearbeiteten Drehbuch bevor mit dem Auftauchen von Pooh wieder mehr Humor und Verspieltes in den Film kommt. Wunderbar, wie etwa ein roter Ballon den Beginn der Rückbesinnung markiert oder Christopher Robin einen Schaukampf mit einem nicht vorhandenen Heffalump aufführt. Das sind gelungene, witzige und warmherzige Szenen, an die Rasanz und den kecken Charme von Paddington, reicht Christopher Robin aber nicht heran. Forster betont die der Figur anhaftenden Ruhe des Bären mit geringem Verstand, aber umso größeren Herz. Mancher hätte sich vielleicht außer Kinderkompatiblen Slapstick und sympathischen Wortspielereien mit Steckenbleiben und Puuhs Weisheiten ein bisschen mehr Schräges und Surreales erhofft wie Forster selbst teils in Stay (auch mit Ewan McGregor in der Hauptrolle) und in Schräger als Fiktion demonstrierte oder Tim Burton in seinen Märchen Big Fish und Alice in Wunderland oder einen Hauch Respektlosigkeit von Seth MacFarlanes Ted. Aber das wäre kein klassischer Disney-Film gewesen. hai. Quelle: Blickpunkt:Film

Besetzung
Christopher Robin
Nächste Vorstellung in
18 stunden 29 minuten

TRAILER